Die Weihnachts-Wishlist #1. Kinderaugenleuchten.

KaufmannsladenJaja, Weihnachten…Ich mach es kurz: Geschenke sind für Kinder toll und zero waste zu schenken einfach.

WIE?!

  • Qualität vor Quantität
  • Regionale Produkte vor Importware
  • Unikat vor Massenprodukt
  • Handwerk vor Fließbandarbeit
  • Furoshiki vor Geschenkpapier. Auch hier oder auch so.
  • Reparierbarkeit vor Wegwerfmentalität
  • Mechanisch vor Elektrisch
  • Unverpacktes vor Verpacktem

WAS?!

VARIANTEN #1:

Freizeitpark

  • Zeit statt Zeug. Erlebnisse statt Sachen.
  • Kinderkonzert, wie sie z.B. die Kölner Philharmonie bietet. Jedes Alter
  • Zoobesuch. Jedes Alter.
  • Klettern im Kletterwald oder der -halle, wie etwa die Kletterfabrik Köln, ab ca. 4 Jahren.
  • Schwimmen gehen. Jedes Alter.
  • Gokartfahren.
  • alle weiteren beliebten Sportarten.
  • Kinokarten.
  • Freizeitparkausflüge.
  • Andere Erlebniswelten, eine Übersicht mit Bewertungen bietet der Parkscout.
  • Ausflug ins Maislabyrinth, die gibt es überall, z.B. das auf Gut Heiderhof bei Bonn. Jedes Alter.

VARIANTEN #2:

Geschenke01

  • Der liebevoll restaurierte Kaufmannsladen, der von früher noch irgendwo im Keller steht. Dazu selbstgebasteltes Obst und Gemüse – das gibt es auch Second Hand oder unverpackt in guten Spielzeuggeschäften – , Einkaufskörbchen vom Flohmarkt, eine schöne nostalgische Waage.
  • Malstifte. Wachsmaler von Staedtler, Stockmar oder Buntstifte z.B. gibt es oftmals ohne Umverpackung, auch super zum Wiederauffüllen, wenn die Lieblingsfarben leer werden. Und zum Bemalen eine große Rolle Packpapier. Die ausgemusterten Zeichenproben nutzen wir danach statt einer Tüte im Biomülleimer.
  • Kreide. Ob bunt, ob weiß. Wir werden die farbige verschenken, damit der Sohn im nächsten Frühjahr die abgeblätterte Balkonmauer verschönern kann. Straßenmalkreide gibt es übrigens auch von Staedtler im Pappkarton.
  • Würfel. Im Fachhandel in jeder Variante auch lose zu kaufen. Würfelspielanleitungen selbermachen. Inspiration hier.
  • Verkleidungskistennachschub. Die Drittklässler einer befreundeten Grundschullehrerin flippen zum Beispiel komplett aus, wenn man ihnen einen Karton mit Glitzerstoffresten gibt, bauen Segel, Indianerzelte und verkleiden sich damit. Auf Flohmärkten findet ihr Schätze wie alte Damenschuhe, Rüschenschirme, Jägerhüte und verzierte Wanderstöcke.

WO?!

Die besten Chancen auf unverpacktes und hochwertiges Spielzeug hat man in ökologisch geführten Spielzeuggeschäften wie z.B. Spiel&Kleid in Köln oder auch in den kleinen Boutiquen außerhalb der großen Innenstädte. Diese zu unterstützen mit seinen Einkäufen ist ohnehin immer eine tolle Sache. Auch auf Weihnachtsmärkten hat man gute Möglichkeiten und wenn ihr noch eure Stoffserviette mitbringt, ist noch ne Portion Kartoffelpuffer drin. Natürlich auch Flohmärkte, Secondhandgeschäfte.

WARUM?!

Letztes Jahr um diese Zeit ist mir bei Freunden in der Wohnung der seeeehr lange Wunschzettel ihrer Tochter aufgefallen. Gleich 2 Seiten lang und ich fragte mich, ob wohl Wünsche mehr werden, je mehr man besitzt? Auch bei kleinen Kindern habe ich oft das Gefühl, je voller die Zimmer sind, desto schwieriger die Entscheidung für eine Beschäftigung. Desto rastloser und abgelenkter von allem Anderen sind sie. Und weil wir versuchen, unseren Sohn zwar entscheiden zu lassen, ihn aber nicht mit den Wahlmöglichkeiten zu überfordern, habe ich gemerkt, dass es ihn häufig am glücklichsten macht, wenn wir einfach gemeinsam Dinge unternehmen. Er mit den Großeltern Tiere gucken geht. Mit seiner Cousine ne halbe Stunde auf dem Trampolin springt. Oder uns Erwachsenen im Alltag zur Hand gehen kann, mit Besen, Eimer und Lappen. Irgendwann werden Kinder mit Wunschzetteln beginnen. Das ist gut und das ist richtig. Jeder darf Wünsche haben und die dürfen auch erfüllt werden. Wenn Kinder die Chance bekommen, ihre wirklichen, eigenen und starken Wünsche selbst herauszufinden.

 

 

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