Die Weihnachts-Wishlist #2. „Gute Reise“…

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…sagte schon der Paulaner in der Indienwerbung. Äh, hab ich das gerade echt geschrieben?! Andersrum!

Also, an Weihnachten ist der Jesus geboren. Und dann hat er Geschenke bekommen. Allesamt sicherlich sehr unverpackt. Und Weihrauch, Gold und Myrrhe kann man auch eh immer gebrauchen. Wieso und warum wir dann angefangen haben, UNS zu beschenken? Keine Ahnung. In meiner Familie ist es, und das kennen bestimmt Einige, etwas ausgeartet. Wir haben stundenlang Geschenke ausgepackt, hinterm Sofa türmte sich der Geschenkpapierberg höher und höher und kurz vor Mitternacht waren wir dann „endlich“ durch damit.

Das Ritual selbst war immer schön und lustig und wann sonst im Jahr verbringen wir mal so viel Zeit am Stück miteinander. Irgendwann ist dann allerdings das Weihnachtsessen in den Vordergrund gerückt, die Geschenke nicht mehr so wichtig gewesen und nach Jahren der „Übergangsphase“ haben wir es letztes Jahr erstmals geschafft, dass Päckchen nur noch vereinzelt und mit Sorgfalt ausgesucht unterm Baum lagen, wir uns dafür aber ein wunderbares Gemeinschaftsgeschenk gemacht haben:

Wir sind im darauffolgenden September gemeinsam in den Urlaub gefahren. Da ist je nach Budget, Dauer, Vorlieben ja so ziemlich alles möglich, man muss sich nur einig werden ;) Ein paar Empfehlungen und Inspirationen möchte ich euch hier geben. Vielleicht ist ja was dabei für euch, eure Liebsten, Familie, Freunde…

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  • Eine schöööne Location, von der ich immer noch träume und bisher leider nicht realisieren konnte, ist die Villa Augustus im holländischen Dordrecht, gelegen in einem verwunschenen Gemüsegarten, ist sie eine zauberhafte Mischung aus liebevoll eingerichteter Übernachtungsmöglichkeit, regional-saisonalem Restaurant und Markt-Café, in dem man die vor Ort produzierten, Brote, Marmeladen, Öle etc. sowohl kaufen als auch direkt genießen kann.

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  • Die Rote Wand in Zug, einem Vorort von Lech am Arlberg. In den Sommermonaten bezahlbar. Für das, was man bekommt: Es lohnt sich! Für Familien, die dort ausgezeichnete Küche, feines Spa, spitzen Kinderbetreuung vorfinden. So können sich auch die Eltern perfekt entspannen. Wanderwege sind vielseitig und funktionieren entweder mit kostenlosem Babyjogger oder der Kraxe auf dem Rücken. Man muss sich um nichts, absolut gar nichts kümmern, alle kennen einen mit Namen, kochen den Babybrei, organisieren den Babysitter und wenn man ohne Auto anreist, kann man sich einfach eins ausleihen. Allerdings, ehrlich gesagt, ist man dort mit anderen schönen Dingen beschäftigt, wir brauchten keinen einzigen Tag eine Karre… Trotz der Kinderfreundlichkeit kein „Kinderhotel“. Die älteren Kinder haben beim Abendessen einen extra Raum für sich, wenn sie das möchten und auch sonst geht es entspannt und nicht anstrengend laut zu. Ach ja, und hatte ich schon erwähnt, dass die Regenbogenforellen 200 Meter weiter frisch und nur auf Bestellung gefangen werden?

Das im Besonderen. Im Allgemeinen:

  • 12hrs, der Travelblog von Anna und Soeren. Sie zeigen euch für ausgesuchte Ziele die schönsten Ecken, die ihr an einem Tag ansteuern könnt. Der geschenkte oder gewünschte Urlaub muss ja nicht immer mit Übernachtung sein.
  • Ganz besonders schöne Ferienhäuser in Deutschland, Europa und der Welt findet ihr bei Urlaubsarchitektur. Zum Inspirieren lassen, träumen und buchen!
  • Cool Camping! Raus in die Natur und zwar richtig in schön! Auf der Internetseite könnt ihr schon mal sehen, in welchen Ländern es mittlerweile dieses Adresszauberwerk gibt. Denn dort findet ihr Campingplätze abseits von dem brrrrr-Spießer-mit-Satellitenschüssel-Dauerparkplatz. Mit Zelt, mit Bulli, mit Holzhütte.
  • Wem Bio besonders wichtig ist oder etwas preisgünstiger besser fährt, der findet bei France écotours bestimmt was Feines. Besonders mit Kindern kann man da mal ein Baumhaus, ein mongolisches Nomadenzelt oder auch einfach eine süße kleine und typisch französische Pension ausprobieren.
  • Teilweise wirklich sehr schöne Unterkünfte überall gibt es Airbnb, an dem man mittlerweile kaum noch vorbeikommt. Doch Achtung: Dadurch geht einem auch mal eine tolle „richtige“ Urlaubslocation durch die Lappen, die man dort eben nicht findet.

Und manchmal hat man doch besondere Wünsche. Oder die Reise ist zu groß. Der Geldschein zu klein. Oder. Oder. Trotzdem Zero Waste geht einfach. Das lest ihr in den nächsten Tagen bei meiner Wishlist #3!

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