RESTE ESSEN #3. Curry me Kürbis.

KürbiscurryMittwoch. Restetag. Wie immer gibt es noch ein paar Bröckchen hiervon und davon. Häufig ist es auch der letzte Tage vor Abreise, wir sind viel unterwegs und dann muss nochmal schnell der Kühlschrank leergefegt werden, viel Zeit ist nicht.

Ein CURRY ist dafür ziemlich perfekt. Wenn es nicht darum geht, ein spezielles Rezept aus dem Kochbuch nachzukochen, sondern um ein schnelles, einfaches und leckeres Essen, kann man da fast alles reinschmeißen, was noch so da ist. Vegan, vegetarisch oder mit Tier. Unseres geht so:

Zutaten
Zwiebel
Knoblauch
Gewürze, gemahlen oder im Mörser zerstoßen z.B. Curryblätter, Kurkuma, schwarze Senfkörner, Bockshornklee, Kreuzkümmel, Kardamom
Gemüse oder die Reste davon, bei uns Kürbis und Kartoffeln
Geschnetzeltes oder anderes Fleisch, wenn vorhanden und gewünscht
Gelbe oder rote Linsen, wenn vorhanden
Salz, Pfeffer
Joghurt
Reis

 

  • Zwiebel und Knoblauch kleinschneiden.
  • etwas Öl oder Ghee oder beides im Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und die Currygewürze im Öl anschwitzen, bis die schwarzen Senfkörner  tanzen oder die Zwiebel glasig ist.
  • Wenn das Gemüse bereits vorgekocht ist, dann nun die Linsen hinzugeben, vermengen, mit Wasser aufgießen und al dente kochen. Kurz vor Schluss das vorgekochte Gemüse, in Stücke geschnitten, dazugeben.
  • Ungekochtes Gemüse wird mit den Linsen zusammen im Topf kurz angeschwitzt, mit Wasser aufgegossen und alt dente gekocht.
  • Salzen und Pfeffern. Fertig.

DAZU:

  • Joghurt, kann mit Kräutern, Chili, Gurkenresten oder Gewürzen verfeinert werden.
  • Reis, Reisreste. Schmeckt aber auch ohne.

Je nach Masse, Lust und Plan könnt ihr:

  • Direkt essen, noch
  • Heiß (!) in abgekochte Twist-off-Gläser füllen, zum Auskühlen auf den Kopf stellen und ca. 2-3 Wochen bei Raumtemperatur aufbewahren. Super als Notproviant auch auf Reisen.
  • In Gläsern auskühlen lassen und einfrieren (nicht zu voll machen, dehnt sich aus).
  • Im Glas, der Tupperdose oder Tiffinbox – also der neumodische „Henkelmann“ – als Fast Food für unterwegs. Im Zug, im Flieger, auf der Parkbank kalt genießen.
  • Teilen und gemeinsam essen!

 

2 thoughts on “RESTE ESSEN #3. Curry me Kürbis.

  1. Hallo :) ein schöner Blog :) jedoch muss ich ehrlich sagen, dass meiner Ansicht nach der Fleischkonsum jegliche Form von Nachhaltigkeit im Sinne der Zero waste Bewegung ausschließt. Allein, dass trotz einer so reflektieren Lebensweise der Konsum eines getöteten Lebewesens eine Option darstellt, finde ich kritisch.
    Viele Grüße

    1. Hallo Tina,
      ich freue mich, dass dir mein Blog gefällt.
      Was Fleischkonsum betrifft, bin ich ganz bei dir, ich ernähre mich zu 98 % pflanzlich und liebe die vielen Möglichkeiten, die ich darüber bisher entdeckt habe.
      Mir ist es wichtig, mit meiner Begeisterung und Überzeugung für Zero Waste neue Sichtweisen und Gedanken zu säen und dabei alle mitzunehmen. Zero Waste bietet neben der Ernährung so viele Möglichkeiten und – unabhängig von meiner ganz persönlichen Meinung zu tierischen Lebensmitteln – liegt es mir fern, irgendjemanden auszugrenzen. Wenn ich bei Fleisch anfange, wo höre ich dann auf? Bei der unter Veganern beliebten Avocado? Was ist mit Autofahren? Ich dürfte nur dorthin laufen, wo mich meine Beine tragen und meine Kinder nicht mit E-Bike fahren. Eigentlich ist Kinderkriegen überhaupt sowas von nicht Zero Waste.

      Wie die Zero Waste Köchin Anne Marie Bonneau mal sagte:
      „We don’t need a handful of people doing zero waste perfectly. We need millions of people doing it imperfectly“

      Ich habe erst nach und nach begriffen, was die heutige Nutztierhaltung eigentlich ist. Was mit den Tieren passiert. Was sie für Auswirkungen auf die Umwelt hat. Ich schaue meine kleinen Kinder an und könnte nie wieder ein Babyschaf oder ein Kälbchen essen. Der Impuls ging aber von mir selbst aus, dieses System nicht mehr unterstützen zu wollen. Indem wir anderen unseren Willen oder unsere Meinung aufzwingen wollen, erreichen wir bei vielen nur das Gegenteil. Ich möchte, dass Fleischesser sich nicht abwenden, sondern neugierig werden. Und bereit sind, mal neue Pfade zu gehen. Das schaffe ich/schaffen wir nicht durch Anklagen, sondern durch Einladen.

      Liebe Grüße :)

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