10 Dinge, den Zero Waste Wocheneinkauf zu lieben.

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Eine gute, einfache und sparsame Lösung, um Zero Waste im Alltag zu leben, ist, ofter mal nicht zu kaufen. Was das Thema „Hungrige Mäuler stopfen“ betrifft, funktioniert das aber definitiv überhaupt nicht. Damit ich nicht jeden zweiten Tag gestresst an der Supermarktkasse stehe und neben den Kids noch die Einkäufe nach Hause balanciere, haben wir uns angewöhnt, einmal die Woche alle Adressen abzufahren. Das hat einen Haufen Vorteile:

  1. Zeit sparen, weil Wege und eventuelle Wartezeiten nur einmal anfallen.
  2. Geld sparen, weil ich nicht mehrmals pro Woche von Werbeversprechen und guten Produktplatzierungen zum Kauf verführt werde.
  3. Kostenübersicht, da ich einmal Geld abhebe und nach dem Einkauf sehe, wieviel in dieser Woche noch übrig ist.
  4. Freie Wahl, gute und verpackungsfreie Lebensmittel einzukaufen, die lokalen Produzenten zu unterstützen.
  5. Entspannter einkaufen, auch mit Kind, weil wir hauptsächlich auf dem Wochenmarkt unterwegs sind, die Kids überall probieren dürfen und keine kunterbunten Regale ausräumen können.
  6. Rasante Kühlschrankreinigung und damit perfekte Hygiene für den verpackungsarmen Einkauf. Denn durch den einmaligen Großeinkauf ist der Kühlschrank vor dem Einräumen so leer, dass ich nur einmal schnell durchwischen muss.
  7. Super Resteverwertung, weil in einem leeren Kühlschrank selten Lebensmittel übersehen werden, die nicht mehr lange haltbar sind.
  8. Geld sparen, diesmal wegen Punkt 7.
  9. Mehr Genuss, weil wir experimentierfreudiger geworden sind und viele Produkte entdecken, die nicht zu dem Standard-Repertoire der großen Supermarktketten gehören.
  10. Vielfalt essen, denn beim Einmaleinkauf ist es super einfach, den Überblick über die zubereiteten Speisen zu behalten, so dass man ganz einfach variieren kann. Selten essen wir zwei Wochen lang ständig das Gleiche.

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Auch weil wir so viel unterwegs sind, hilft uns unsere Einkaufsroutine sehr gut im Alltag zuhause. Klar haben wir auch den Vorteil, dass wir uns den Einkaufstag beinahe flexibel wählen können, da wir mindestens 3x pro Woche einen sehr guten Wochenmarkt in der Nähe haben, die meiste Zeit freiberuflich arbeiten und ich dazu noch in Elternzeit bin. Doch wenn es unter der Woche mal nicht passt, legen wir den Einkauf auf Samstagvormittag und haben damit eigentlich immer einen super netten Familienausflug mit frischen Croissants und anschließendem Schlenker über den Spielplatz. Nur höre ich wahnsinnig oft Argumente, wieso weshalb warum das bei anderen Haushalten nicht funktioniert. Und wenn ich so darüber nachdenke, gibt es theoretisch auch bei uns genügend Gründe, es anders zu machen…

Hans Kammerlander, Extrembergsteiger, sagte mal: „Wenn du es nicht versuchst, wirst du nie wissen, ob du es kannst.“ So halten wir es auch und fahren damit meistens gut. Also einfach trauen und machen!

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7 thoughts on “10 Dinge, den Zero Waste Wocheneinkauf zu lieben.

  1. Hallo!

    Ich weiß nicht ob Du die Linkparty „einfach.nachhaltig.besser.leben“ kennst?

    Dein heutiger Beitrag würde sehr gut dazu passen und daher möchte ich Dich gerne einladen, daran teilzunehmen. Überhaupt passt Deine ganze Bloglinie sehr gut dazu.

    Nähere Infos findest Du hier
    https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/a-linkparty-einfach-nachhaltig-besser-leben/

    Deine Tipps finde ich großartig, vor allem, weil sie auch gut gegen Lebensmittelverschwendung sind!

    lg
    Maria

    1. Oh ja, es macht auch immer so Lust auf Essen, wenn der Einkauf gelandet ist!

      Der Thunfisch kommt aus Frankreich, „Recettes de la Mer“ von Marie-Lou. Ob es den in deiner Nähe gibt, kannst du bei dem Importeur Coco Vin, info@coco-vin.com erfragen. Ich habe ihn in unserer *bioladen-Filiale gekauft!
      Da wir weder Fisch noch Fleisch häufig essen, gönnen wir uns dann ab und an etwas Besonderes ;)

    1. Wir kaufen unseren Quark vom Hof Bollheim aus Zülpich. Die verkaufen in mehreren Bioläden, haben einen eigenen Käsereistand auf den Ökomärkten in Köln und man kann die Produkte auch über http://www.ida-abo.de nach Hause bestellen.
      Grundsätzlich sind Erzeugerwochenmärkte eine super Anlaufstelle, dort findet man am ehesten auch andere Molkereiprodukte im Pfandglas!

  2. Hallöchen,
    ich finde es wirklich toll, dass ihr auf dem Wochenmarkt einkauft und regionale Produzenten unterstützt. So machen wir das auch. Ich stimme dir auch vollkommen zu, dass einmal in der Woche einkaufen viel entspannter ist. Man kann seine Malzeiten und die Lebensmittel gut planen und hat einfach einen Überblick. Dadurch kauft man wirklich nur das, was man braucht, und es fallen weniger Lebensmittelabfälle und Kosten an. Und allein durch so etwas (in Kombination mit dem Wochenmarkt) kann man schon sehr viel Müll vermeiden. Dazu braucht es nicht zwingend einen Unverpackt-Laden, denn auch Lebensmittelreste sind ein wichtiges Thema, das viele Leute gerne vergessen.
    Grüße,
    Sarah

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