Kaufst du noch oder leihst du schon? Die Kleiderei ist da!

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Eine der ersten Freundschaften, die ich hier in Köln geschlossen habe, ist die mit Lena, Modedesignerin und Kölner Modekulturbereicherin mit vielen tollen Ideen. Damals hatte sie gerade ihr erstes Atelier eröffnet, ein kleines schnuckeliges abgeranztes Idyll, das man über eine abgeranzte Betontreppe erreichte, bei der rechts und links Konzertplakate und Spraydosenkritzeleien prangten. Draußen vor der Tür fuhren Züge entlang, und glücklicherweise, das machte dieses ganze Großstadtträumchen perfekt, lag genau dazwischen ein Stück Wiese. Auf der stand oder saß man dann mit haufenweise coolen Menschen, hörte gute Elektromukke und trank Bier mit Blick auf den Sonnenuntergang.

Kategorie: Beste Momente des Lebens.

Soviel zu meinen Lieblingslebensmomentaufnahmen. Die allererste Praktikantin, die Lena für ihr damals gegründetes Label Trinkhallen Schickeria hatte, war Thekla. Die während ihres Studiums in Hamburg mit Freundin Pola die Kleiderei an den Start brachte, ein Onlineshop, in dem man sich per Flatrate Kleider leihen kann und den ich euch hier schon wärmstens empfehle. Lena bekam wie ich auch feuchte Augen, wenn sie an die Kleiderei dachte und seit sie mir vor einiger Zeit zuflüsterte, dass sie von einer echten realen Kölner Dependence träumt, fiebere ich dem Eröffnungstag entgegen. Und bääääm, am 6. Mai war es endlich so weit. Dick und fett stand es im Kalender, unsere Babysitterin Kathi wurde bestellt und Orlando und ich hatten endlich mal wieder einen gemeinsamen Abend Ausgang.

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Lenas Atelier befindet sich mittlerweile in #Ehrenfeld auf der Venloer, direkt an der U Leyendecker Straße. Ohne Wiese davor, aber mit großem Geh- und Stehweg. Wir kamen nicht pünktlich, aber pünktlich zum Sonnenuntergang. Zuverlässig standen ganz viele coole Menschen rum, es gab Schädelbräu aus’m Veedel, gute Mukke von DJANE Anna Boess und live von Elda. Und Happyrolls hatten ihre Verköstigungspremiere, lecker!

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Willkommen im Club!

Bei der Eröffnung schon nach Lieblingsteilen gestöbert, bin ich jetzt nochmal bei Tageslicht vorbeigekommen und habe feierlich meine Mitgliedschaft abgeschlossen. Und für 25 Euro im Monat meine allerersten 4 Sahnestücke mitgenommen. Normalerweise bin ich mit Käufen sehr zurückhaltend, wenn ich mir nicht wirklich sicher bin, dass es zu mir passt. Und habe mich immer wieder tierisch gefreut, hier jetzt mal einfach auszuprobieren. Denn das ist das Tolle an meinem neuen Riesenkleiderschrank: Man darf so oft austauschen, wie man will. Oder so lange behalten, wie man will. Nach der Rückgabe werden die Teile gereinigt und wieder in den Laden gehängt. Nichts, was in den vollgestopften Katakomben versauert. #sharingiscaring.

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„Die behalt ich gleich an“

Ich hatte mega Spaß und bin beglückt in Glitzerhotpants und Lanius Spitzenoberteil nach Hause gewandelt. Weil die Auswahl in der Kleiderei immer vor Ort gereinigt wird und nicht wie bei Neuware noch chemische Rückstände in den Fasern hängen, könnt ihr nämlich direkt im neuen Outfit aus dem Laden spazieren. Ich liebe meinen neuen Gemeinschaftskleiderschrank. Weil ich in meinem eigenen herrlich luftige Ordnung habe und trotzdem, wann immer ich will, aus dem Vollen schöpfen kann. Ganz nach dem Kleiderei-Motto: Stil hast du, Kleider leihst du!

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