DIY – Ostereierei. Unsere Zero Waste Sekundendeko.

Es ist Anfang April und ich kann mich nicht erinnern, ob ich  2017 schon mal eine komplette 4-Tage-Arbeitswoche hatte. Immer ist jemand krank, die Tagesmutter renoviert, die Handwerker brauchen doch viel länger als angekündigt, wieder einer  krank,  dann gleich mehrere… Also haben wir 2 Wochen vor Ostern natürlich auch noch keine Ostereier gefärbt, irgendwas gebastelt und die zwei, drei Osterdekoartikel liegen in unserem Sekretär, da liegen sie sicher, seit Wochen suchen wir den passenden Schlüssel zur Sekretärtür.

Weil wir einfach viel zu sehr mit anderen Dingen beschäftigt sind. Nachdem der große Sohnemann Hugo letzte Woche, pünktlich am Morgen unserer Filmpremiere,  in unser Bett kotzte, im Zug kotzte, in der alterwürdigen Essener Lichtburg kotzte und auch das restliche Wochenende mit Magen und Darm beschäftigt war, wechselte er im Laufe der Woche nahtlos zur deftigen Mittelohrentzündung, so dass der Ärmste nun auch noch ein Antibiotikum nehmen muss.  Mein Immunsystem hat dann auch noch schlapp gemacht und nach durchwachten Nächten verbringen wir die Tage weitestgehend im Bett.  Und wenn der wuselige kleine Bruder Kasimir bei seiner Tagesmutter ist, hat Hugo immerhin Lust, mal in Ruhe zu basteln und zu malen – wenn auch eher als passiver Zuschauer.  So kamen wir dann diese Woche doch noch zur Osterdeko, juhu!  Und wirklich super easy!

Material

  • Ein Stück Pappe  für die Eierschablonen
  • Etwas stabileres  Papier mit Kinderzeichnungen
  • Stift
  • Reste von Garn, Bändern, Wolle
  • Nadel
  • Papierschere

Anleitung

1. Eier in verschiedenen Größen auf die Pappe zeichnen und ausschneiden

2. Schablonen auf die Kinderzeichnungen legen, nachzeichnen & ausschneiden

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3. Mit der Nadel an der oberen Rundung einstechen und Faden/ Wolle etc. durchziehen. Wenn gewünscht, dabei die gesammelten Blätter einfügen.

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4. Faden auf beliebige Länge kürzen, verknoten.

5. Aufhängen.  Voilà!

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Ich freu mich aber schon wie verrückt  auf unseren Osterurlaub, wir fahren 10 Tage ins französische Familienferienhaus, sammeln Moos in den verwunschenen Märchenwäldern der Vogesen und werden mit den Blüten im Garten unsere Ostereier färben. Hach, herrlisch!! Letztes Jahr waren wir übrigens, da musste ich jetzt wieder dran denken, über Ostern auch in Frankreich, allerdings nicht in den Vogesen, sondern 11.000 km weiter südöstlich, auf La Réunion. Da lief das Osternfest halt etwas tropischer ab, wie ihr in meinem Blogbeitrag dazu sehen könnt.

Habt ihr eigentlich auch Last-Minute-Osterideen?

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