Warum zerowaste nicht = verpackungsfrei ist.

Kürzlich war ich in einer Radiosendung live zu Gast. Auf dem Nachhauseweg machte ich noch einen Schwenk zum Supermarkt und während ich mit meinem Rad dorthin fuhr, ließ ich den Radioauftritt nochmal Revue passieren. Und fragte mich dann, wie sehr ich wohl in Zukunft darüber nachdenken muss, was ich einkaufe. Schließlich kann es immer mal vorkommen, dass jemand hinter mir an der Kasse steht, mein Buch oder einen Bericht über mich gelesen hat und sich wundert, warum da bei mir ne Packung Schokolade, Nudeln, Butter, was auch immer, auf dem Band liegt und nicht nur Unverpacktes. Predigt sie Wasser und trinkt Wein? 

Als ich kurz nach diesen Gedanken also an der Supermarktkasse stehe, liegen bei mir Schokolade, Gummibärchen und eine Plastikflasche Essigessenz auf dem Band. Und genau hinter mir reiht sich eine Bekannte ein, für deren Veranstaltungsreihe ich vor einiger Zeit einen Zero-Waste-Abend gemacht habe. Eigentlich wohnt sie in einer ganz anderen Stadt und wir haben uns seit einer Ewigkeit nicht mehr gehört und gesehen. Ich fühle mich ertappt, als sei ich offiziell Nichtraucherin und hätte gerade eine Packung Zigaretten gekauft. Zumal ich ihr gleich erzählen werde, dass ich ein Buch geschrieben habe… Und egal, was ich zu meiner „Verteidigung“ vorbringe, es klingt fadenscheinig.

Nur wie kommt es, dass ich ein Buch über Zero Waste schreibe und dann selbst verpacktes Zeug kaufe?! Ganz einfach: Immer wieder sage ich, dass wir eben nicht alles unverpackt kaufen. Wir kaufen viele Sachen gar nicht mehr, weil es sie nicht unverpackt gibt,  sie uns nicht so gut schmecken und zu viele Inhaltsstoffe haben, die ich kaum aussprechen kann.

Aber es gibt eben auch – leider – einiges, was wir wie fast alle Anderen verpackt kaufen. Lebensmittel wie Nudeln und Reis wollen wir bald mit einer Einkaufsgemeinschaft zusammen in Großgebinden bestellen, möchten aber nichts überstürzen, weil wir noch keine 100%ige Lösung zur sicheren und hygienischen Aufbewahrung haben. Bei uns im Haus sind die Motten schneller im Mehl, als man gucken kann und wir möchten auf keinen Fall große Mengen kaufen, um dann die Hälfte wegschmeißen zu müssen, weil sich Schädlinge breitgemacht haben. 

Und bei manchen Lebensmitteln habe ich selbst den Verpackungstest gemacht. Ich habe das Gewicht der Großpackung mit dem Gewicht der kleinen Tütchen verglichen. Das Ergebnis sprach sehr deutlich für die Tütchen. Mal abgesehen davon, dass man gerade bei Süßigkeiten ja bei größerer Packung meist auch viel mehr isst. 

Schokolade, da ist sich meine Familie einig, ist unverzichtbar. Sowohl geschmacklich als auch von den Herstellungsbedingungen und der Transparenz haben wir hier unsere Favoriten ganz klar im Bereich „verpackt“. Ich esse lieber wenig Schokolade, dafür mit Genuss.

Und was ist mit der Essigessenz? Dafür bin ich vor allem beim Supermarkt vorbei, die kaufe ich seit Jahren dort in der Glasflasche und benutze sie für Salat ebenso wie zum Putzen. Und plötzlich steht sie da in Plastik im Regal… *

Zero Waste ist für mich nie nur „unverpackt“. Zero Waste heißt nicht nur „Null Müll“, sondern auch „Null Verschwendung“. Und dafür finde ich es wichtig, dass alle Aspekte mit einbezogen werden. Ein neues T-Shirt bleibt ein neues T-Shirt, auch wenn wir es im Laden ohne Verpackung bekommen. Es hat auf seinem Produktionsweg in vielfacher Hinsicht Müll produziert, wertvolle Ressourcen verbraucht, Gewässer verschmutzt, für unfaire Bezahlung gesorgt und wurde sehr wahrscheinlich einen sehr weiten Weg in einer luftdichten Einwegverpackung transportiert, um dann hier im Laden ausgepackt und ordentlich auf einen – möglicherweise Einweg-Bügel gehängt zu werden. 

Wenn ich jede Woche für ein Stück Käse oder Fleisch, dass ich direkt vom Bauern unverpackt bekomme, 20 Kilometer mit dem Auto fahre, habe ich in vielfacher Hinsicht entgegen „zero waste“ gehandelt. Wenn ich aber diesen Ausflug nur einmal im Monat mache und auch dafür nutze, mal aus der Stadt rauszukommen, mit den Kindern Tiere zu gucken oder vor Ort in Ruhe einen Kaffee und ein Stück Kuchen zu essen. Wenn ich dafür den Rest des Monats einfach kein Fleisch esse und neben Käse auch ein paar Gemüse-Brotaufstriche, Pesto, Kräuter auf den Tisch stelle, dann passt die Bilanz wieder. Man sollte nicht grundsätzlich davon ausgehen, dass alles Unverpackte besser ist. Bei vielen Dingen ist das Beste, sie einfach gar nicht zu kaufen. Und bei manchen eben, einfach mal ab und zu Ausnahmen zu machen.

*Ich habe kurz darüber nachgedacht, nochmal in der Drogerie zu gucken, ob es sie da noch im Glas gibt. Das wäre aber zeitlich ein Aufwand, der nur wenig Erfolgsaussichten birgt. Denn: Wenn sich diese Firma für eine Plastikflasche entschieden hat, wird es die nun überall geben. Mittlerweile habe ich noch einen anderen Anbieter gefunden, der seine Essig-Essenz in Glasflaschen anbietet und werde die Augen offenhalten, um beim nächsten Mal auf diesen zurückzugreifen. Auch wenn das geringere Gewicht der Plastikflasche bei längeren Lieferwegen von Vorteil ist, löst die Säure des Essig schädliche Bestandteile aus dem Plastik, weshalb ich den Essig nicht für unser Essen verwenden werde.

Müllkommanix

[WERBUNG] Oh wow, lange habe ich damit hinterm Berg gehalten, weil ich es selbst nicht so glauben konnte. Dann war ich wahnsinnig beschäftigt damit, alles auf die Reihe zu bekommen. Vor zwei Tagen hielt ich das gute Stück dann echt und wirklich in den Händen. Und jetzt ist es soweit:

Heute erscheint mein Buch: Müllkommanix!

Warum ein Buch über Zero Waste?! Die Antwort ist recht einfach: Ich wurde gefragt, ob ich Lust habe, ein Buch zu schreiben. Und ja, natürlich hatte ich das. Allein schon, weil ich mich so um den restlichen Arbeitsalltag drücken konnte, der mir zu dem Zeitpunkt weit weniger Spaß machte ;) Vor allem aber, weil mir immer wichtig war, auch Menschen zu erreichen, die sich mit dem Thema noch nicht auseinander gesetzt haben. Oder nicht wissen, wie sie anfangen sollen. Oder gerade mal wieder etwas Schubkraft brauchen. Oder denen „nur“ unverpackt einkaufen nicht mehr reicht.

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Jetzt.Kein.Müll.Mehr.

Warum 2018 der perfekte Zeitpunkt für „zero waste“ ist!

Ein neues Jahr ist immer irgendwie ein Neuanfang. Vor allem, weil das ganze Weihnachtsklimbim auch jedes Mal etwas Katerstimmung zurücklässt. Ich liebe die Tage mit unserer Familie, wenn wir alle etwas zur Ruhe kommen, dem Alltagsstress entfliehen, denn  am Ende eines Jahres ist zuverlässig die Luft raus. Der Konsumrausch der Weihnachtszeit aber stresst mich jedes Jahr mehr.

Kurz vor Weihnachten unterhielt ich mich mit unserem entzückenden Paketboten, denn natürlich  kam er im Dezember auch bei uns regelmäßig vorbei. Alle Bewohner des Hauses haben bestellt. Wir auch, ein paar Weihnachtsgeschenke, ein paar Dinge für unsere neue Wohnung, gebrauchte Kinderkleidung.  Der hatte an einem einzigen Tag 100 Pakete in unserer Straße zu verteilen. 100 Pakete für 58 (Mehrfamilien-)Häuser!  Tatsächlich ist es so, dass der Verbrauch in den letzten zwei Monaten des Jahres sprunghaft ansteigt, von Jahr zu Jahr wächst der Papiermüllberg am Jahresende. 2017 um die 10 Prozent zum Vorjahr, das wird sich auch in den nächsten Jahren so fortsetzen. Die Konsumartikel kommen in einer umfangreichen Verpackung an, werden ausgepackt und Read more

Frisch, frischer, Frischkäse!

Wenn man Zero Waste  für sich entdeckt, kommen nach und nach immer mehr Dinge und Handlungen auf die „Not to do“-Liste. So passiert bei uns mit dem Frischkäse. Weil wir ihn nicht ohne Verpackung oder zumindest im Pfandglas kaufen können, haben wir ihn einfach von der Einkaufsliste gestrichen. Stattdessen holen wir manchmal Quark, der ist allerdings von unserer Molkerei relativ teuer. Und wenn man sich vom Geschmack der Massenfabrikation entwöhnt hat, schmeckt das Supermarktmodell auch einfach nicht mehr so wirklich lecker. Das geht mir mit Käse, Wurst, allen anderen verarbeiteten Lebensmitteln, aber auch mit Obst und Gemüse so.

Jetzt bin ich aber kürzlich mal wieder das Thema „Frischkäse“ angegangen und bin überrascht und begeistert, dass es wirklich sooo einfach ist, ihn selbst herzustellen, dass ich mich wirklich frage, warum ich darauf nicht früher gekommen bin…

Was ihr dazu braucht:

So wird’s gemacht:

  1. Sauberes Passiertuch ausgebreitet in die Schüssel legen, so dass die Tuchränder über den Schüsselrand schauen oder über die Öffnung des Messbechers legen.
  2. Den Joghurt vorsichtig in die Mitte des Tuchs geben
  3. Die Ecken des Tuchs zusammenfassen und Richtung Joghurt zwirbeln, so dass es wie ein kleines Säckchen aussieht
  4. Das Tuch um den Kochlöffel binden und über die Schüssel/ den Messbecher hängen. Es muss ausreichend Abstand zum Gefäßboden sein, damit die Molke aus dem Joghurt richtig abtropfen kann.

Das Ganze an einem sauberen Ort in eurer Küche 12-24 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen. Dann in einem sauberen, verschließbaren Glas im Kühlschrank aufbewahren. Hält ca. 1 Woche und ist suuuuper lecker und cremig!!

 

P.S. Die Molke hält sich locker 4 Wochen im Kühlschrank und kann für Müsli, Smoothie, zum Brotbacken verwendet werden oder auch zur Pflege bei trockener, rissiger Haut und als Haarkur.

Habt ihr auch ein Rezept, von dem ihr immer dachtet, es wäre kompliziert und es entpuppte sich als super easy? Dann gerne her damit!

 

 

 

Dieser Text enthält Affiliate-Links. Solltet ihr einmal ein Produkt nicht gebraucht oder bei eurem regionalen Einzelhändler bekommen, freue ich mich, wenn ihr es über meinen Link bestellt. So kann ich die Kosten für meinen Blog decken. Merci!

Beim WDR zu Gast.

Gastauftritt daheim + unterwegs

Vor einigen Monaten hat uns der WDR zuhause besucht und zum Einkauf bei Tante Olga begleitet. Es war ein toller Nachmittag und wir hatten viel Spaß mit dem netten Filmteam.

Im Juli  haben sie mich dann wieder angerufen und in die  Sendung daheim+unterwegs eingeladen. Mein  erster  LIVE– Auftritt! Auch wenn ich vorher etwas aufgeregt war, hat es super viel Spaß gemacht :)

Meine Freundin Lena von der Kleiderei Köln  hat mir noch ein wenig aus der Patsche geholfen. Wir sind vor 2 Wochen aus unserer Wohnung ausgezogen und weil unser neues Zuhause gerade noch renoviert wird, steht mein Kleiderschrank gut verstaut im Keller. Ich lebe also gerade mit  legerer Sommergarderobe aus dem Koffer,  da war nichts Passendes für die Sendung dabei!  Zum Glück hatte die Kleiderei das perfekte Superwohlfühlkleid für mich zum Ausleihen! Danke!!

Hier gehts zum Video!

Was es mit unserem Umzug auf sich hat, erfahrt ihr bald hier auf meinem Blog. Schließlich sind wir vor zwei Jahren erst in unsere Wohnung nach Köln-Nippes gezogen… Damals hatten wir zeitweise einige Schwierigkeiten mit zero waste und ich kann schon mal verraten, dass es dieses Mal um Einiges leichter war, schon alleine wegen der fehlenden Hochschwangerschaftskugel!!

Zero Waste Home – Glücklich leben ohne Müll – Buchrezension & WeihnachtsgeWinnspiel!

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Als das mit Zero Waste bei mir anfing, hatte ich noch keine Ahnung, dass es für das, was ich mache, einen Begriff gibt. Keine Ahnung, dass es schon bald ein Lifestyle-Begriff ist, daraus eine globale Bewegung wird, eine Welle an Unverpackt-Ladeneröffnungen nach sich zieht, ich dadurch so viele interessante Menschen und Sichtweisen entdecke und keine Ahnung, dass ich, weil aufgrund fehlender Literatur über den Zero Waste Lebensstil, wöchentlich Anfragen von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Doktorandinnen bekomme, die mich dazu interviewen möchten.

Aber, ganz am Anfang, bin ich auch auf Bea Johnson und ihren Blog gestoßen. Ohne sie wäre wahrscheinlich und ganz bestimmt „Zero Waste“ nicht das, was es heute ist. Sie hat sich getraut, sie hat es benannt, sie hat es einfach gemacht und andere motiviert, es auch auszuprobieren. Vor zweieinhalb Jahren habe ich mit ihr ein paar Mails hin- und her geschrieben, als ou – original unverpackt in Berlin sein wahnsinnig verrückt erfolgreiches Crowfunding laufen hatte und sie verriet mir, dass sie auf der Suche nach einem deutschen Verleger für ihr bis dahin nur auf Englisch erschienenen Buch „Zero Waste Home“ ist, dass ich mir selbst damals als E-Book gekauft hatte. Read more

Advent, Advent!

Eine der besten Erkenntnisse in unserem Zero Waste Leben war die, dass man nichts haben oder machen muss, „weil man das so macht“. Und deshalb haben wir in diesem Jahr auch nicht aufwendig viel Zeit damit verbracht, einen Adventskranz zu binden oder einen fertigen aus garantiert nicht nachhaltig und regional angebautem Grün gekauft, bei dem man die Hälfte dann im Restmüll entsorgen muss.

Während ich also am ersten Adventswochenende mit einer guten Freundin und den Boys unsere 2. Fuhre 2016er-Plätzchen gebacken habe, hat Orlando aus dem Rest „Herbststrauß“ unserer Lieblingsfloristin und ein paar frischen Zweigen ein schnelles, kleines, schönes Arrangement gezaubert, das haargenau Read more

SIMPLY ZERO in der NIDO!

Anfang des Jahres hatten wir Besuch von Ulf Pape, einem guten alten Bekannten aus Hamburg – Mein Mann Orlando und er sind mal so was wie verhaftet worden bei einem nächtlichen Schwimmbadbesuch vor einigen Jahren. Seit längerem beschäftigt er sich mit den Themen Cradle2Cradle und Zero Waste, brachte für sein eigenes Magazin FALL schon eine Ausgabe komplett über alle Arten von Müll und textet auch für SPIEGEL, MANUAL, GQ und andere. Nun trafen wir uns ganz legal und offiziell im Auftrag der Zeitschrift NIDO, Ulf begleitete uns im Familienalltag zwei Tage lang und guckte, was wir so treiben und wie Zero Waste mit zwei kleinen Kindern funktioniert. Die wunderbare Marina Weigl kam dann noch zum Fotomachen vorbei, nahm kurzerhand unsere monatliche Müllansammlung mit – was nicht ganz fair war, weil in der Weihnachtszeit immer etwas mehr anfällt als gewöhnlich, aber wir sind eben auch nur normale Leute – und mittlerweile ist der ganze Artikel online auf NIDO.de zu lesen. Viel Spaß! Read more

Köln wird unverpackt!

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Vor zwei Jahren saß ich das erste Mal mit Olga an einem Tisch. Im Café. Und wir fanden kaum ein Ende. Daran hat sich nichts geändert. Wenn wir uns treffen, am Besten zusammen mit unseren Männern Gregor und Orlando, labern wir stundenlang, schmieden Pläne, tauschen uns aus, so oft schon viel der Satz: „Man müsste mal…“ Olga und Gregor sind echte Träumer. Und noch mehr Macher. Sie hatten keinen Bock mehr auf Verpackungsmüll. Also haben sie angefangen, ihre Lebensmittel in Großgebinden zu bestellen und so auch uns die Möglichkeit gegeben, unseren Einkauf zero waste zu organisieren. Einer glücklichen Fügung ist es zu verdanken, dass sie diesen Sommer nun das Ganze offiziell machen und, Achtung!, den allerersten Kölner Laden für Unverpacktes eröffnen wollen. Read more

Kaufst du noch oder leihst du schon? Die Kleiderei ist da!

Eine der ersten Freundschaften, die ich hier in Köln geschlossen habe, ist die mit Lena, Modedesignerin und Kölner Modekulturbereicherin mit vielen tollen Ideen. Damals hatte sie gerade ihr erstes Atelier eröffnet, ein kleines schnuckeliges abgeranztes Idyll, das man über eine abgeranzte Betontreppe erreichte, bei der rechts und links Konzertplakate und Spraydosenkritzeleien prangten. Draußen vor der Tür fuhren Züge entlang, und glücklicherweise, das machte dieses ganze Großstadtträumchen perfekt, lag genau dazwischen ein Stück Wiese. Auf der stand oder saß man dann mit haufenweise coolen Menschen, hörte gute Elektromukke und trank Bier mit Blick auf den Sonnenuntergang.

Kategorie: Beste Momente des Lebens.

Soviel zu meinen Lieblingslebensmomentaufnahmen. Die allererste Praktikantin, die Lena für ihr damals gegründetes Label Trinkhallen Schickeria hatte, war Thekla. Die während ihres Studiums in Hamburg mit Freundin Pola die Kleiderei Read more