(K)ein Stück Schokolade?

die-gute-schokoladeHeute ist der Tag des Baumes und auch wenn Köln angeblich zu den grünsten Städten Deutschlands gehört, habe ich doch immer wieder Sehnsucht nach einem „richtigen“ Wald. So wie ich ihn aus meiner Kindheit kenne. 5 Minuten Fußweg bis dorthin. Ohne Verkehrslärm. Mit Dickicht zum Verstecken und Wildschweine suchen. Zum Unbeobachtetsein. Da muss man schon weit weit rausfahren, wohnt man in der Großstadt. So. Das fehlt hier.

Was fehlt noch? Lebt man zero waste und kauft möglichst nur Dinge ohne unnötige Verpackung, dann fehlt auf jeden Fall, zumindest mir: Schokolade!! Und wie bekomme ich jetzt die Kurve zurück zum Baum?! RICHTIG! Ich drück ein Auge zu, was die Verpackung betrifft, kaufe 3 Tafeln Vollmilch und pflanze einen Baum. Die schönste Sünderei für mich und auf jeden Fall ein Grund, mal die guten Vorsätze über Bord zu werfen, ist nämlich Die gute Schokolade in fairtrade, bio und eben mit der wunderbaren Mission, haufenweise Bäume zu planzen, überall auf der Welt.

 

Zero Waste Home – Glücklich leben ohne Müll – Buchrezension & WeihnachtsgeWinnspiel!

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Als das mit Zero Waste bei mir anfing, hatte ich noch keine Ahnung, dass es für das, was ich mache, einen Begriff gibt. Keine Ahnung, dass es schon bald ein Lifestyle-Begriff ist, daraus eine globale Bewegung wird, eine Welle an Unverpackt-Ladeneröffnungen nach sich zieht, ich dadurch so viele interessante Menschen und Sichtweisen entdecke und keine Ahnung, dass ich, weil aufgrund fehlender Literatur über den Zero Waste Lebensstil, wöchentlich Anfragen von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Doktorandinnen bekomme, die mich dazu interviewen möchten.

Aber, ganz am Anfang, bin ich auch auf Bea Johnson und ihren Blog gestoßen. Ohne sie wäre wahrscheinlich und ganz bestimmt „Zero Waste“ nicht das, was es heute ist. Sie hat sich getraut, sie hat es benannt, sie hat es einfach gemacht und andere motiviert, es auch auszuprobieren. Vor zweieinhalb Jahren habe ich mit ihr ein paar Mails hin- und her geschrieben, als ou – original unverpackt in Berlin sein wahnsinnig verrückt erfolgreiches Crowfunding laufen hatte und sie verriet mir, dass sie auf der Suche nach einem deutschen Verleger für ihr bis dahin nur auf Englisch erschienenen Buch „Zero Waste Home“ ist, dass ich mir selbst damals als E-Book gekauft hatte. Read more

SIMPLY ZERO in der NIDO!

Copyright Marina Weigl

Anfang des Jahres hatten wir Besuch von Ulf Pape, einem guten alten Bekannten aus Hamburg – Mein Mann Orlando und er sind mal so was wie verhaftet worden bei einem nächtlichen Schwimmbadbesuch vor einigen Jahren. Seit längerem beschäftigt er sich mit den Themen Cradle2Cradle und Zero Waste, brachte für sein eigenes Magazin FALL schon eine Ausgabe komplett über alle Arten von Müll und textet auch für SPIEGEL, MANUAL, GQ und andere. Nun trafen wir uns ganz legal und offiziell im Auftrag der Zeitschrift NIDO, Ulf begleitete uns im Familienalltag zwei Tage lang und guckte, was wir so treiben und wie Zero Waste mit zwei kleinen Kindern funktioniert. Die wunderbare Marina Weigl kam dann noch zum Fotomachen vorbei, nahm kurzerhand unsere monatliche Müllansammlung mit – was nicht ganz fair war, weil in der Weihnachtszeit immer etwas mehr anfällt als gewöhnlich, aber wir sind eben auch nur normale Leute – und mittlerweile ist der ganze Artikel online auf NIDO.de zu lesen. Viel Spaß! Read more

Zero Waste ist Kinderkram!

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Seit ich 2012 mein und damit unser Familienleben auf „Zero Waste“ umgestellt habe, werde ich immer wieder gefragt, ob es denn nicht schwierig ist, auf so Vieles zu verzichten, vor allem wegen der Kinder. Aber eigentlich finde ich, wir verzichten nicht. Eher ist es so, dass wir viel mehr genießen. Besser essen, besser leben. Wir verzichten nur auf das, was wir nicht brauchen, was uns nicht gut tut. Und mit Zero Waste passiert das ganz automatisch, weil man nicht mehr unreflektiert Dinge anhäuft. Höchstens vielleicht gepopptes Amaranth, aber das ist eine andere Geschichte… Man sollte sich immer fragen, ob etwas die Qualität hat, an der man lange Freude haben kann. Und das gilt vor allem auch für Kinderkram.

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Köln wird unverpackt!

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Vor zwei Jahren saß ich das erste Mal mit Olga an einem Tisch. Im Café. Und wir fanden kaum ein Ende. Daran hat sich nichts geändert. Wenn wir uns treffen, am Besten zusammen mit unseren Männern Gregor und Orlando, labern wir stundenlang, schmieden Pläne, tauschen uns aus, so oft schon viel der Satz: „Man müsste mal…“ Olga und Gregor sind echte Träumer. Und noch mehr Macher. Sie hatten keinen Bock mehr auf Verpackungsmüll. Also haben sie angefangen, ihre Lebensmittel in Großgebinden zu bestellen und so auch uns die Möglichkeit gegeben, unseren Einkauf zero waste zu organisieren. Einer glücklichen Fügung ist es zu verdanken, dass sie diesen Sommer nun das Ganze offiziell machen und, Achtung!, den allerersten Kölner Laden für Unverpacktes eröffnen wollen. Read more

Meine (fast) Zero Waste Schokolade.

OBC_Neue_Tafeln_2014_PackshotIch werde oft gefragt, wie ich das mit dem verpackungsfreien Einkaufen mache. Verstehe ich total, damit hat man jeden Tag zu tun und Müll runterbringen nervt. Aber auch, wenn das Ganze seinen Anfang mit den Müllmengen in Indien nahm, bedeutet Zero Waste für mich nicht nur primär, den täglichen Verpackungsmüll zu vermeiden. Es bedeutet vor allem auch, seine Zeit, sein Geld, seine Energie für gute Entscheidungen zu nutzen.

Ich liebe Schokolade. Die ist immer verpackt. Noch viel schlimmer wiegt aber die Herstellung. Kakaobohnen sind wie Kaffee eines der Produkte, die in ihren Anbauländern unter menschenunwürdigsten Bedingungen, unterirdisch miserabler Bezahlung, Kinderarbeit und Zerstörung des Lebensraum von Mensch, Tier und Pflanze gewonnen werden. Eigentlich Gründe genug, absolut überhaupt keine „normale“ (wieso darf eigentlich die kranke Variante immer „normal“ genannt werden?!) Schokolade mehr zu kaufen. Nur was, wenn sie zum Glücklichsein irgendwie ja doch dazugehört?

Als ich im Februar beim salonfestival eingeladen war, um von unserem Zero Waste Leben zu erzählen, lernte ich Philipp Kauffmann, den Gründer von Read more

Zero Waste Treff im Februar. Und wie wir sauber bleiben.

ZeroWasteTreff0216Es steht in den Startlöchern! Das nächste Treffen der Simplyzero’s und ZeroWasteLifestyler passiert und wer dabei sein will:

HALLO!

Samstag, den 27. Februar 2016 ab 16 Uhr

Location: Café Kleks

Adresse: Irmgardstraße 19, Köln

THEMA: Vor allem mal Quatschen und Kuchenessen!!

Und sonst? Nach diesem „Zitat“ von Winter kann man den Frühjahrsputz schon direkt mal angehen. Der Rote Faden sind Zero Waste Ideen zum Saubermachen und Sauberbleiben.

Wohnung, Kleidung oder Körper: Wir wünschen uns FRAGEN, ANTWORTEN, DO’s & DON’Ts zum Thema. Wer macht welche Reinigungsmittel selbst, kommt wie zu seinen Putzlappen, wird mit was die Schminke wieder los etc. Read more

10 Dinge, den Zero Waste Wocheneinkauf zu lieben.

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Eine gute, einfache und sparsame Lösung, um Zero Waste im Alltag zu leben, ist, ofter mal nicht zu kaufen. Was das Thema „Hungrige Mäuler stopfen“ betrifft, funktioniert das aber definitiv überhaupt nicht. Damit ich nicht jeden zweiten Tag gestresst an der Supermarktkasse stehe und neben den Kids noch die Einkäufe nach Hause balanciere, haben wir uns angewöhnt, einmal die Woche alle Adressen abzufahren. Das hat einen Haufen Vorteile: Read more

RESTE ESSEN #3. Curry me Kürbis.

KürbiscurryMittwoch. Restetag. Wie immer gibt es noch ein paar Bröckchen hiervon und davon. Häufig ist es auch der letzte Tage vor Abreise, wir sind viel unterwegs und dann muss nochmal schnell der Kühlschrank leergefegt werden, viel Zeit ist nicht.

Ein CURRY ist dafür ziemlich perfekt. Wenn es nicht darum geht, ein spezielles Rezept aus dem Kochbuch nachzukochen, sondern um ein schnelles, einfaches und leckeres Essen, kann man da fast alles reinschmeißen, was noch so da ist. Vegan, vegetarisch oder mit Tier. Unseres geht so: Read more

Die Weihnachts-Wishlist #3. Zeug statt Zeit.

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Nachdem ich Nah- und Fernwehfrau euch meine Weihnachtsreisegeschenkempfehlungen ausgeschrieben habe, kommen wir nun zur Kategorie „KonsumKonsum“. Denn auch als Zero Waster gibt es ein paar Dinge, die ich gut und passend finde und falls man merkt, dass einer der Liebsten wirklich einen ganz dringenden, leidenschaftlichen, tollen Wunsch hat, der von sonst niemandem erfüllt wird, dann kann man das schon auch mal machen, oder? Und wie und wo und was erfahrt ihr hier. P.S.: Das möglicherweise etwas weise Schlusswort befindet sich am Ende des Textes. Read more