(K)ein Stück Schokolade?

die-gute-schokoladeHeute ist der Tag des Baumes und auch wenn Köln angeblich zu den grünsten Städten Deutschlands gehört, habe ich doch immer wieder Sehnsucht nach einem „richtigen“ Wald. So wie ich ihn aus meiner Kindheit kenne. 5 Minuten Fußweg bis dorthin. Ohne Verkehrslärm. Mit Dickicht zum Verstecken und Wildschweine suchen. Zum Unbeobachtetsein. Da muss man schon weit weit rausfahren, wohnt man in der Großstadt. So. Das fehlt hier.

Was fehlt noch? Lebt man zero waste und kauft möglichst nur Dinge ohne unnötige Verpackung, dann fehlt auf jeden Fall, zumindest mir: Schokolade!! Und wie bekomme ich jetzt die Kurve zurück zum Baum?! RICHTIG! Ich drück ein Auge zu, was die Verpackung betrifft, kaufe 3 Tafeln Vollmilch und pflanze einen Baum. Die schönste Sünderei für mich und auf jeden Fall ein Grund, mal die guten Vorsätze über Bord zu werfen, ist nämlich Die gute Schokolade in fairtrade, bio und eben mit der wunderbaren Mission, haufenweise Bäume zu planzen, überall auf der Welt.

 

DIY – Ostereierei. Unsere Zero Waste Sekundendeko.

Es ist Anfang April und ich kann mich nicht erinnern, ob ich  2017 schon mal eine komplette 4-Tage-Arbeitswoche hatte. Immer ist jemand krank, die Tagesmutter renoviert, die Handwerker brauchen doch viel länger als angekündigt, wieder einer  krank,  dann gleich mehrere… Also haben wir 2 Wochen vor Ostern natürlich auch noch keine Ostereier gefärbt, irgendwas gebastelt und die zwei, drei Osterdekoartikel liegen in unserem Sekretär, da liegen sie sicher, seit Wochen suchen wir den passenden Schlüssel zur Sekretärtür.

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Zero Waste Home – Glücklich leben ohne Müll – Buchrezension & WeihnachtsgeWinnspiel!

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Als das mit Zero Waste bei mir anfing, hatte ich noch keine Ahnung, dass es für das, was ich mache, einen Begriff gibt. Keine Ahnung, dass es schon bald ein Lifestyle-Begriff ist, daraus eine globale Bewegung wird, eine Welle an Unverpackt-Ladeneröffnungen nach sich zieht, ich dadurch so viele interessante Menschen und Sichtweisen entdecke und keine Ahnung, dass ich, weil aufgrund fehlender Literatur über den Zero Waste Lebensstil, wöchentlich Anfragen von wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Doktorandinnen bekomme, die mich dazu interviewen möchten.

Aber, ganz am Anfang, bin ich auch auf Bea Johnson und ihren Blog gestoßen. Ohne sie wäre wahrscheinlich und ganz bestimmt „Zero Waste“ nicht das, was es heute ist. Sie hat sich getraut, sie hat es benannt, sie hat es einfach gemacht und andere motiviert, es auch auszuprobieren. Vor zweieinhalb Jahren habe ich mit ihr ein paar Mails hin- und her geschrieben, als ou – original unverpackt in Berlin sein wahnsinnig verrückt erfolgreiches Crowfunding laufen hatte und sie verriet mir, dass sie auf der Suche nach einem deutschen Verleger für ihr bis dahin nur auf Englisch erschienenen Buch „Zero Waste Home“ ist, dass ich mir selbst damals als E-Book gekauft hatte. Read more

SIMPLY ZERO in der NIDO!

Anfang des Jahres hatten wir Besuch von Ulf Pape, einem guten alten Bekannten aus Hamburg – Mein Mann Orlando und er sind mal so was wie verhaftet worden bei einem nächtlichen Schwimmbadbesuch vor einigen Jahren. Seit längerem beschäftigt er sich mit den Themen Cradle2Cradle und Zero Waste, brachte für sein eigenes Magazin FALL schon eine Ausgabe komplett über alle Arten von Müll und textet auch für SPIEGEL, MANUAL, GQ und andere. Nun trafen wir uns ganz legal und offiziell im Auftrag der Zeitschrift NIDO, Ulf begleitete uns im Familienalltag zwei Tage lang und guckte, was wir so treiben und wie Zero Waste mit zwei kleinen Kindern funktioniert. Die wunderbare Marina Weigl kam dann noch zum Fotomachen vorbei, nahm kurzerhand unsere monatliche Müllansammlung mit – was nicht ganz fair war, weil in der Weihnachtszeit immer etwas mehr anfällt als gewöhnlich, aber wir sind eben auch nur normale Leute – und mittlerweile ist der ganze Artikel online auf NIDO.de zu lesen. Viel Spaß! Read more

Zero Waste ist Kinderkram!

Seit ich 2012 mein und damit unser Familienleben auf „Zero Waste“ umgestellt habe, werde ich immer wieder gefragt, ob es denn nicht schwierig ist, auf so Vieles zu verzichten, vor allem wegen der Kinder. Aber eigentlich finde ich, wir verzichten nicht. Eher ist es so, dass wir viel mehr genießen. Besser essen, besser leben. Wir verzichten nur auf das, was wir nicht brauchen, was uns nicht gut tut. Und mit Zero Waste passiert das ganz automatisch, weil man nicht mehr unreflektiert Dinge anhäuft. Höchstens vielleicht gepopptes Amaranth, aber das ist eine andere Geschichte… Man sollte sich immer fragen, ob etwas die Qualität hat, an der man lange Freude haben kann. Und das gilt vor allem auch für Kinderkram.

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Osterhase. Wo sind deine Eier?

Nein, das soll keine Anspielung sein. Hugo mit seinen 2 Jahren erzählt vielmehr schon seit Wochen, dass bald der Osterhase mit seinen Eiern kommt. Und wir Eltern? Sind fast ein bisschen aufgeregt, weil es das erste Osterfest bei uns ist, an dem WIR die Eier verstecken dürfen! Was unsere Planung betrifft, halten wir es recht simpel. Suchen und Finden der Eier ist schon der Hit für unsere kleinen Buben. Der religiöse Ursprung bestimmt unser Osterwochenende genauso wenig wie das Geschenkeding. Es ist einfach eine schöne Gelegenheit, sich eine besondere Zeit als Familie zu machen. Read more

Hautsache. Mein Lieblingsbalm.

Supereinfach. Superschnell. Superlecker. Geht für (FAST) alles.

MENGE? 10 g Bienenwachs* :  40 g Kokosöl. Alternativ auch mit Mandel- oder Olivenöl.

LIPPENFARBE? Zimt oder auch das Pulver aus getrockneter roter Bete nach Belieben untermischen.

DUFT? 5-10 Tropfen ätherisches Öl, wenn gewünscht. Ich finde, die Verbindung Kokosöl und Bienenwachs an sich schon total angenehm und lasse es meistens weg. Eine Übersicht für empfehlenswerte Öle findet ihr weiter unten.

WIE? Bienenwachsraspel und Kokosöl in einer kleinen Schale im Wasserbad schmelzen. Dafür die Schale in einen Kochtopf stellen und in den Topf so viel Wasser füllen, dass die Schale noch etwa 1 cm rausguckt. Mittlere Hitze, gelegentlich umrühren bis alles geschmolzen ist. Etwas abkühlen lassen, dann Read more

10 Dinge, den Zero Waste Wocheneinkauf zu lieben.

Eine gute, einfache und sparsame Lösung, um Zero Waste im Alltag zu leben, ist, ofter mal nicht zu kaufen. Was das Thema „Hungrige Mäuler stopfen“ betrifft, funktioniert das aber definitiv überhaupt nicht. Damit ich nicht jeden zweiten Tag gestresst an der Supermarktkasse stehe und neben den Kids noch die Einkäufe nach Hause balanciere, haben wir uns angewöhnt, einmal die Woche alle Adressen abzufahren. Das hat einen Haufen Vorteile: Read more

DIY. Batman. Ein Held. Ein Kostüm. Ein Karneval

Nach dem letzten Weniger!-Anfall hing im Ehemann-Kleiderschrank noch etwa die Hälfte. Ein Stapel zum Spenden, ein paar Teile entgültig für den Restmüll und ein T-Shirt für Hugos Batman-Kostüm! Der hatte nämlich kürzlich passende Socken von seinem Idol Piet geschenkt bekommen, der diesen mittlerweile entwachsen ist. Nun trägt er ständig seine „Super-Batman-Socken“ und ich bin tierisch froh, dass Zweijährige noch nicht so krasse Stinkefüße haben!! Wie ihr also ein super einfaches, super schnelles und super zero Kostüm macht, wie wir das mit dem Schminken lösen und weshalb es beinahe kein Foto von Batman Hugo in Aktion gegeben hätte, erfahrt ihr hier… Read more

Weniger!

Ein beständiger Begleiter in unserem Alltag ist die Chaosbeseitigung. Im Kopf und im Haushalt. Wenn es da erstmal „Klick“ gemacht hat, ist es immer wieder erstaunlich, wie leicht wir uns von Dingen trennen können, die wir mal UNBEDINGT brauchten und wollten, und wie wenig wir sie vermissen.

Aber warum soll man überhaupt Ausmisten? Es gibt ja solche, die ein bisschen Chaos nicht stört. Oder solche, die gerne Putzen. Oder solche, die ihre Wohnung gerne voller Sachen haben. Oder einfach sehr viel Platz. Bitte! Macht nur! Aber wir z.B. wohnen gerne zentral in der Großstadt, was bei uns bedeutet, zu Viert auf 80 Quadratmetern. Wir mögen Putzen und Aufräumen am Liebsten, wenn es schnell und einfach geht. Wir wollen keinen optimalen Stauraum, sondern möglichst wenig davon.

Dabei gibt es zwei zentrale Fragen, die wir uns stellen: Read more