Zero Waste ist Kinderkram!

Seit ich 2012 mein und damit unser Familienleben auf „Zero Waste“ umgestellt habe, werde ich immer wieder gefragt, ob es denn nicht schwierig ist, auf so Vieles zu verzichten, vor allem wegen der Kinder. Aber eigentlich finde ich, wir verzichten nicht. Eher ist es so, dass wir viel mehr genießen. Besser essen, besser leben. Wir verzichten nur auf das, was wir nicht brauchen, was uns nicht gut tut. Und mit Zero Waste passiert das ganz automatisch, weil man nicht mehr unreflektiert Dinge anhäuft. Höchstens vielleicht gepopptes Amaranth, aber das ist eine andere Geschichte… Man sollte sich immer fragen, ob etwas die Qualität hat, an der man lange Freude haben kann. Und das gilt vor allem auch für Kinderkram.

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Köln wird unverpackt!

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Vor zwei Jahren saß ich das erste Mal mit Olga an einem Tisch. Im Café. Und wir fanden kaum ein Ende. Daran hat sich nichts geändert. Wenn wir uns treffen, am Besten zusammen mit unseren Männern Gregor und Orlando, labern wir stundenlang, schmieden Pläne, tauschen uns aus, so oft schon viel der Satz: „Man müsste mal…“ Olga und Gregor sind echte Träumer. Und noch mehr Macher. Sie hatten keinen Bock mehr auf Verpackungsmüll. Also haben sie angefangen, ihre Lebensmittel in Großgebinden zu bestellen und so auch uns die Möglichkeit gegeben, unseren Einkauf zero waste zu organisieren. Einer glücklichen Fügung ist es zu verdanken, dass sie diesen Sommer nun das Ganze offiziell machen und, Achtung!, den allerersten Kölner Laden für Unverpacktes eröffnen wollen. Read more

Kaufst du noch oder leihst du schon? Die Kleiderei ist da!

Eine der ersten Freundschaften, die ich hier in Köln geschlossen habe, ist die mit Lena, Modedesignerin und Kölner Modekulturbereicherin mit vielen tollen Ideen. Damals hatte sie gerade ihr erstes Atelier eröffnet, ein kleines schnuckeliges abgeranztes Idyll, das man über eine abgeranzte Betontreppe erreichte, bei der rechts und links Konzertplakate und Spraydosenkritzeleien prangten. Draußen vor der Tür fuhren Züge entlang, und glücklicherweise, das machte dieses ganze Großstadtträumchen perfekt, lag genau dazwischen ein Stück Wiese. Auf der stand oder saß man dann mit haufenweise coolen Menschen, hörte gute Elektromukke und trank Bier mit Blick auf den Sonnenuntergang.

Kategorie: Beste Momente des Lebens.

Soviel zu meinen Lieblingslebensmomentaufnahmen. Die allererste Praktikantin, die Lena für ihr damals gegründetes Label Trinkhallen Schickeria hatte, war Thekla. Die während ihres Studiums in Hamburg mit Freundin Pola die Kleiderei Read more

ReDesign. Die Buchrezension. Upcycling ganz anders.

 

Wusstet ihr, dass wir im Schnitt nur 20 % unseres Kleiderschranks wirklich nutzen?! Der Rest wird selten bis nie getragen! Passt nicht, ist kaputt oder einfach in Vergessenheit geraten unter all den anderen Teilen.

Aber was damit machen?! Ich hatte diesen Monat die Gelegenheit, in ein brandneues Buch zum Thema Upcycling reinzuschnuppern und ich kann euch schon jetzt verraten, dass ReDesign von Sonja Wöhrenschimmel-Wahl alias der Bloggerin Frau Jona&son nicht zu diesen flippig verspielt bunten Bastelbüchern gehört, die man sonst so in die Hände bekommt!

01 DIE BASIS

Wer den legendären Frustausbruch „Ich hab nix zum Anziehen!!“ kennt, dem gibt die Autorin im ersten Teil des Buches eine Anleitung, den eigenen Kleiderschrank zu überarbeiten, so dass sich zwangsläufig schon mal ein Körbchen mit potentieller ReDesign-Ware bildet. Read more

Osterhase. Wo sind deine Eier?

Nein, das soll keine Anspielung sein. Hugo mit seinen 2 Jahren erzählt vielmehr schon seit Wochen, dass bald der Osterhase mit seinen Eiern kommt. Und wir Eltern? Sind fast ein bisschen aufgeregt, weil es das erste Osterfest bei uns ist, an dem WIR die Eier verstecken dürfen! Was unsere Planung betrifft, halten wir es recht simpel. Suchen und Finden der Eier ist schon der Hit für unsere kleinen Buben. Der religiöse Ursprung bestimmt unser Osterwochenende genauso wenig wie das Geschenkeding. Es ist einfach eine schöne Gelegenheit, sich eine besondere Zeit als Familie zu machen. Read more

Weltfrauentag, Grußkampagne, Verlosung und ein Filmtipp.

Man kann ja nicht immer über Zero Waste schreiben und als Frau ist der Weltfrauentag ein perfekter Anlass, mal einen Schwenk zu machen. Als ich 2012 diese Reise machte, von der ich immer mal wieder erzähle, wollten mein Mann Orlando und ich möglichst viel Strecke auf dem Landweg zurücklegen. Um ein Gefühl für Entfernungen zu bekommen und um häppchenweise die Unterschiede der Kulturen und Regionen zu erleben. Über Österreich, Slovenien, Kroatien, Montenegro, Albanien, Griechenland, Türkei mit dem Auto, wo gerade so eine Matratze in den Laderaum passte. Wir lebten quasi draußen. Den Iran haben wir leider überflogen. Indien machten wir hauptsächlich mit staatlichen Linienbussen Strecke. Am Tag. Damit wir was mitkriegen. Es war eine irre tolle Reise, die uns einen Blick auf bis dahin uns völlig unbekannte Welten gewährt hat. Und ich erinnere mich noch an das Gefühl, nach über 100 Tagen wieder auf meinem Heimatboden zu stehen und mir mehr als jemals zuvor Read more

Meine (fast) Zero Waste Schokolade.

OBC_Neue_Tafeln_2014_PackshotIch werde oft gefragt, wie ich das mit dem verpackungsfreien Einkaufen mache. Verstehe ich total, damit hat man jeden Tag zu tun und Müll runterbringen nervt. Aber auch, wenn das Ganze seinen Anfang mit den Müllmengen in Indien nahm, bedeutet Zero Waste für mich nicht nur primär, den täglichen Verpackungsmüll zu vermeiden. Es bedeutet vor allem auch, seine Zeit, sein Geld, seine Energie für gute Entscheidungen zu nutzen.

Ich liebe Schokolade. Die ist immer verpackt. Noch viel schlimmer wiegt aber die Herstellung. Kakaobohnen sind wie Kaffee eines der Produkte, die in ihren Anbauländern unter menschenunwürdigsten Bedingungen, unterirdisch miserabler Bezahlung, Kinderarbeit und Zerstörung des Lebensraum von Mensch, Tier und Pflanze gewonnen werden. Eigentlich Gründe genug, absolut überhaupt keine „normale“ (wieso darf eigentlich die kranke Variante immer „normal“ genannt werden?!) Schokolade mehr zu kaufen. Nur was, wenn sie zum Glücklichsein irgendwie ja doch dazugehört?

Als ich im Februar beim salonfestival eingeladen war, um von unserem Zero Waste Leben zu erzählen, lernte ich Philipp Kauffmann, den Gründer von Read more

Hautsache. Mein Lieblingsbalm.

Supereinfach. Superschnell. Superlecker. Geht für (FAST) alles.

MENGE? 10 g Bienenwachs* :  40 g Kokosöl. Alternativ auch mit Mandel- oder Olivenöl.

LIPPENFARBE? Zimt oder auch das Pulver aus getrockneter roter Bete nach Belieben untermischen.

DUFT? 5-10 Tropfen ätherisches Öl, wenn gewünscht. Ich finde, die Verbindung Kokosöl und Bienenwachs an sich schon total angenehm und lasse es meistens weg. Eine Übersicht für empfehlenswerte Öle findet ihr weiter unten.

WIE? Bienenwachsraspel und Kokosöl in einer kleinen Schale im Wasserbad schmelzen. Dafür die Schale in einen Kochtopf stellen und in den Topf so viel Wasser füllen, dass die Schale noch etwa 1 cm rausguckt. Mittlere Hitze, gelegentlich umrühren bis alles geschmolzen ist. Etwas abkühlen lassen, dann Read more

Zero Waste Treff im Februar. Und wie wir sauber bleiben.

ZeroWasteTreff0216Es steht in den Startlöchern! Das nächste Treffen der Simplyzero’s und ZeroWasteLifestyler passiert und wer dabei sein will:

HALLO!

Samstag, den 27. Februar 2016 ab 16 Uhr

Location: Café Kleks

Adresse: Irmgardstraße 19, Köln

THEMA: Vor allem mal Quatschen und Kuchenessen!!

Und sonst? Nach diesem „Zitat“ von Winter kann man den Frühjahrsputz schon direkt mal angehen. Der Rote Faden sind Zero Waste Ideen zum Saubermachen und Sauberbleiben.

Wohnung, Kleidung oder Körper: Wir wünschen uns FRAGEN, ANTWORTEN, DO’s & DON’Ts zum Thema. Wer macht welche Reinigungsmittel selbst, kommt wie zu seinen Putzlappen, wird mit was die Schminke wieder los etc. Read more

10 Dinge, den Zero Waste Wocheneinkauf zu lieben.

Eine gute, einfache und sparsame Lösung, um Zero Waste im Alltag zu leben, ist, ofter mal nicht zu kaufen. Was das Thema „Hungrige Mäuler stopfen“ betrifft, funktioniert das aber definitiv überhaupt nicht. Damit ich nicht jeden zweiten Tag gestresst an der Supermarktkasse stehe und neben den Kids noch die Einkäufe nach Hause balanciere, haben wir uns angewöhnt, einmal die Woche alle Adressen abzufahren. Das hat einen Haufen Vorteile: Read more