Happy Global Recycling Day!

[werbung] Manchmal passieren einem ja merkwürdige Sachen. Heute morgen habe ich einen Artikel über ein Recycling-Pilotprojekt gelesen und dachte, dass klingt interessant, da schreib ich nen kleinen Artikel drüber. Bei der Überlegung, wann ein guter Tag zur Veröffentlichung wäre, fragte ich mich, ob es wohl einen „Tag des Recyclings“ gibt. Um dann festzustellen, es gibt sogar einen „Global Recycling Day“ und der ist …. genau HEUTE! Am 18. März. Also dann, Champagner! Cheers! Und bitte:

Wer keinen Müll hat, muss auch nix recyceln. Aber: Endverbraucher haben einfach Müll. Is so. Auch wir haben Müll, das meiste davon können wir glücklicherweise als Wertstoffe aus dem Restmüll raushalten, der ausschließlich verbrannt wird („Thermische Verwertung“). Aber ich überlege ja immer, wie es machbar ist, dass ALLE sich ein bisschen mit ihrer Menge an Müll auseinandersetzen. Denn es ist ja wichtig, auch die mit ins Boot zu holen, die einfach nicht darauf achten. Unser Müllsystem ist leider kein bisschen darauf ausgelegt, Müll einzusparen. Beispiel gefällig?

  1. RESTMÜLL: Ob die Tonne voll ist oder leer, sie kostet immer gleich viel und wird immer zur gleichen Zeit geleert. Und genauso, wie wir uns beim „All you can eat“-Buffet den Teller so voll wie möglich schaufeln, ziehen wir auch beim Müll den maximalen Nutzen aus unseren Kosten, wenn wir die Tonne ordentlich voll machen.
  2. PAPIER, WERTSTOFFTONNE, BIOMÜLL: Diese Tonnen werden in der Regel kostenlos bereitgestellt und geleert. Also wieder: Keinerlei Anlass, da irgendetwas einzusparen. Im Gegenteil. Kost‘ ja nix.

Auch wenn wir uns die nächste Station anschauen: Müllverbrennungsanlagen gibt es eigentlich zu viele, denn die lohnen sich nur, wenn sie ordentlich voll sind. Also gibt es auch hier keinen Anlass für eine Restmüllreduktion. Im Gegenteil, sie werden noch zusätzlich mit Müll aus dem Ausland gefüttert.

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Jedes Jahr ein Neuanfang

[Werbung] Egal, ob wir es „gute Vorsätze“ nennen oder einfach bei ein paar Dingen denken, dass wir sie im neuen Jahr besser, anders, vielleicht auch weniger machen oder ganz weglassen wollen. Egal, wie wichtig wir den Jahreswechsel nehmen oder wie egal er uns ist. Irgendwie ist doch jedes Jahr ein Neubeginn, ob es uns passt oder nicht. Selbst wenn wir versuchen, alles genau so zu machen, wie im Vorjahr… Irgendjemand um uns rum will etwas ändern und so hat es doch auch meist Auswirkungen auf uns.

Ich zum Beispiel habe nach all den Familienfeiern mit mehr als genug Essen, dem Käsefondue, Raclette, den Plätzchen und der Feststellung, dass mir meine Hosen nun Ende Dezember doch ne Nummer zuuu knackig sitzen, auf meiner Agenda, dass ich 2019 beim Veganuary mitmache und allgemein mal wieder etwas weniger Teig und dafür mehr Gemüse esse. Wie passend, dass ich im Januar so gut wie gar keine Zeit für großartige Kochaction habe, der Kalender ist einfach pickepackevoll. Aber es wird schon klappen, ich werde häufig in der Hochschule sein und die Mensa hat glücklicherweise auch eine kleine Auswahl an gesunden und veganen Gerichten.

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Müllkommanix

[WERBUNG] Oh wow, lange habe ich damit hinterm Berg gehalten, weil ich es selbst nicht so glauben konnte. Dann war ich wahnsinnig beschäftigt damit, alles auf die Reihe zu bekommen. Vor zwei Tagen hielt ich das gute Stück dann echt und wirklich in den Händen. Und jetzt ist es soweit:

Heute erscheint mein Buch: Müllkommanix!

Warum ein Buch über Zero Waste?! Die Antwort ist recht einfach: Ich wurde gefragt, ob ich Lust habe, ein Buch zu schreiben. Und ja, natürlich hatte ich das. Allein schon, weil ich mich so um den restlichen Arbeitsalltag drücken konnte, der mir zu dem Zeitpunkt weit weniger Spaß machte ;) Vor allem aber, weil mir immer wichtig war, auch Menschen zu erreichen, die sich mit dem Thema noch nicht auseinander gesetzt haben. Oder nicht wissen, wie sie anfangen sollen. Oder gerade mal wieder etwas Schubkraft brauchen. Oder denen „nur“ unverpackt einkaufen nicht mehr reicht.

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Beim WDR zu Gast.

Gastauftritt daheim + unterwegs

Vor einigen Monaten hat uns der WDR zuhause besucht und zum Einkauf bei Tante Olga begleitet. Es war ein toller Nachmittag und wir hatten viel Spaß mit dem netten Filmteam.

Im Juli  haben sie mich dann wieder angerufen und in die  Sendung daheim+unterwegs eingeladen. Mein  erster  LIVE– Auftritt! Auch wenn ich vorher etwas aufgeregt war, hat es super viel Spaß gemacht :)

Meine Freundin Lena von der Kleiderei Köln  hat mir noch ein wenig aus der Patsche geholfen. Wir sind vor 2 Wochen aus unserer Wohnung ausgezogen und weil unser neues Zuhause gerade noch renoviert wird, steht mein Kleiderschrank gut verstaut im Keller. Ich lebe also gerade mit  legerer Sommergarderobe aus dem Koffer,  da war nichts Passendes für die Sendung dabei!  Zum Glück hatte die Kleiderei das perfekte Superwohlfühlkleid für mich zum Ausleihen! Danke!!

Hier gehts zum Video!

Was es mit unserem Umzug auf sich hat, erfahrt ihr bald hier auf meinem Blog. Schließlich sind wir vor zwei Jahren erst in unsere Wohnung nach Köln-Nippes gezogen… Damals hatten wir zeitweise einige Schwierigkeiten mit zero waste und ich kann schon mal verraten, dass es dieses Mal um Einiges leichter war, schon alleine wegen der fehlenden Hochschwangerschaftskugel!!

Die Weihnachts-Wishlist #3. Zeug statt Zeit.

Nachdem ich Nah- und Fernwehfrau euch meine Weihnachtsreisegeschenkempfehlungen ausgeschrieben habe, kommen wir nun zur Kategorie „KonsumKonsum“. Denn auch als Zero Waster gibt es ein paar Dinge, die ich gut und passend finde und falls man merkt, dass einer der Liebsten wirklich einen ganz dringenden, leidenschaftlichen, tollen Wunsch hat, der von sonst niemandem erfüllt wird, dann kann man das schon auch mal machen, oder? Und wie und wo und was erfahrt ihr hier. P.S.: Das möglicherweise etwas weise Schlusswort befindet sich am Ende des Textes. Read more